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Thiessen Energy

Photovoltaik Kosten: was eine Anlage wirklich kostet

Wenn du nach den Kosten einer Photovoltaik-Anlage suchst, willst du eine Zahl. Wir könnten dir hier eine hinschreiben, nur wäre sie geraten. Was eine Anlage kostet, hängt an deinem Dach, an deinem Stromverbrauch und daran, ob ein Speicher und eine Wallbox dazukommen. Zwei gleich große Dächer führen deshalb zu völlig unterschiedlichen Anlagen und Preisen.

Was wir dir stattdessen geben: eine ehrliche Aufschlüsselung, aus welchen Blöcken sich der Preis zusammensetzt, was ihn nach oben und unten treibt, und warum wir die konkrete Zahl erst nach der Dachaufnahme nennen. Danach weißt du, worauf du bei einem Angebot achten musst, bei uns wie bei jedem anderen.

Aus diesen Blöcken setzt sich der Preis zusammen

Eine Photovoltaik-Anlage ist kein einzelnes Produkt, sondern ein Paket aus mehreren Gewerken. Diese Blöcke stecken drin:

  • Module. Meist der größte Einzelposten. Wie viele auf dein Dach passen, entscheidet die nutzbare Fläche nach Abzug von Gauben, Kaminen und Verschattung, nicht die Katalogseite.
  • Wechselrichter. Er macht aus dem Gleichstrom der Module den Wechselstrom fürs Haus. Ob ein Hybridgerät mit Speicheranschluss sinnvoll ist, hängt davon ab, ob du jetzt oder später einen Speicher willst.
  • Speicher. Der Posten, der den Preis am stärksten bewegt. Ein Speicher lohnt sich, wenn du den Strom abends und nachts brauchst, er ist eine Entscheidung und keine Pflicht.
  • Montage. Gerüst, Unterkonstruktion, Verkabelung, Elektroarbeiten am Zählerschrank. Bei uns von eigenen Monteuren, nicht von wechselnden Subunternehmern.
  • Netzanschluss und Anmeldung. Abstimmung mit deinem Netzbetreiber, Registrierung der Anlage, Zählertausch. Ein Aufwand, der oft unterschätzt wird, bei uns aber im Festpreis steckt.

Was den Preis nach oben oder unten treibt

Warum zwei Häuser in derselben Straße unterschiedlich viel zahlen, liegt an ein paar Faktoren, die sich erst am Objekt zeigen:

  • Dachgröße und -form. Ein großes, ungestörtes Satteldach lässt sich günstiger belegen als ein zerklüftetes Dach mit Gauben, Kehlen und mehreren Ausrichtungen.
  • Ausrichtung und Verschattung. Nachbarhäuser, Bäume und Schornsteine kosten Fläche und Ertrag. Manchmal bringt eine kleinere, klug belegte Anlage mehr als eine große mit halb verschatteten Modulen.
  • Speicher und Wallbox. Beide sind eigene Kostenblöcke. Ob sie sich für dich rechnen, hängt an deinem Verbrauch, und planst du ein Elektroauto ein, sieht die Rechnung anders aus.
  • Zustand von Dach und Zählerschrank. Muss die Eindeckung vorbereitet oder der Zählerschrank angepasst werden, kommt Arbeit dazu. Das sehen wir bei der Aufnahme, nicht am Telefon.

Deshalb sind Ab-Preise und Onlinerechner mit Vorsicht zu genießen: Beide rechnen mit einem Musterdach, das es so nur selten gibt.

Warum wir den Preis erst nach der Dachaufnahme nennen

Wir nennen keine Zahl, bevor wir dein Dach gesehen haben, nicht aus Taktik, sondern weil jede frühere Zahl entweder zu hoch gegriffen oder geschönt wäre. So läuft es bei uns:

Wir kommen vorbei, messen Fläche, Ausrichtung, Neigung und Verschattung, schauen uns Eindeckung und Zählerschrank an. Daraus legen wir die Anlage aus und rechnen dir vor, was an Ertrag zu erwarten ist und wie viel Strom du davon selbst nutzt. Erst dann bekommst du ein Angebot, mit einem Festpreis, der hält. Was im Angebot steht, zahlst du, auch wenn sich am Montagetag eine Tücke am Dach zeigt.

Die Aufnahme ist kostenlos und unverbindlich. Du kannst danach jederzeit Nein sagen.

Was den Preis relativiert: Eigenverbrauch und Förderung

Die reine Anschaffung ist nur die halbe Geschichte. Was zählt, ist, was die Anlage über die Jahre einspart. Jede Kilowattstunde, die du selbst verbrauchst, musst du nicht vom Versorger kaufen, und mit Speicher und Wallbox nutzt du einen großen Teil deines Solarstroms im eigenen Haus. Besonders zusammen mit einer Wärmepumpe rechnet sich das, weil der günstige Eigenstrom direkt die Heizkosten senkt.

Direkt bezuschusst wird private Photovoltaik bundesweit nicht mehr. Dafür gibt es regionale Fördertöpfe, zinsgünstige Kredite und die Einspeisevergütung für den Strom, den du ins Netz gibst. Was für dein Haus infrage kommt, rechnen wir im Angebot mit durch, ohne dir Zahlen zu versprechen, die wir vorher nicht geprüft haben.

Häufige Fragen

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage ungefähr?

Eine ehrliche Pauschalzahl gibt es nicht, weil der Preis an deinem Dach hängt: Größe, Ausrichtung, Verschattung, Zustand des Zählerschranks und die Frage, ob Speicher und Wallbox dazukommen. Wir nennen einen Festpreis erst nach der Dachaufnahme, dann gilt er auch.

Warum nennt ihr keinen Ab-Preis auf der Website?

Weil ein Ab-Preis fast immer für das eine Musterdach gilt, das es bei dir so nicht gibt. Wir wollen dir keine Zahl hinstellen, die sich bei der Aufnahme als unrealistisch herausstellt. Lieber sagen wir dir vorher ehrlich, wovon der Preis abhängt.

Was ist der teuerste Posten einer Anlage?

Meist sind es die Module, dicht gefolgt vom Speicher, wenn du einen dazunimmst. Der Speicher ist zugleich der Posten, den du am ehesten weglassen oder später nachrüsten kannst, wir planen die Anlage so, dass beides möglich bleibt.

Lohnt sich ein Speicher überhaupt?

Das hängt davon ab, wann du deinen Strom brauchst. Wer tagsüber wenig zu Hause ist, profitiert abends und nachts stark von einem Speicher. Wir rechnen das mit deinen echten Verbrauchswerten durch, statt es pauschal zu empfehlen.

Bekomme ich Förderung für die Anlage?

Direkt bezuschusst wird private Photovoltaik bundesweit nicht mehr. Es gibt aber regionale Fördertöpfe, zinsgünstige Kredite und die Einspeisevergütung. Welche Bausteine für dein Haus infrage kommen, rechnen wir im Angebot mit durch.

Du willst wissen, was deine Anlage konkret kostet? Wir nehmen dein Dach auf und rechnen dir einen Festpreis, kostenlos und unverbindlich.