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Wärmepumpe: Stromverbrauch pro Tag im Winter

Im Winter braucht eine Wärmepumpe mehr Strom, das ist ja logisch: Draußen ist es kalt, drinnen soll es warm bleiben. Wie hoch der Stromverbrauch einer Wärmepumpe pro Tag im Winter genau ist, hängt aber an deinem Haus. Eine Zahl, die für jedes Haus passt, gibt es nicht, auch wenn das Internet dir gern eine anbietet.

Grob gesagt geht es um zwei Dinge: wie viel Wärme dein Haus an dem Tag verliert und wie gut die Wärmepumpe bei dieser Kälte arbeitet. Beides kannst du selbst abschätzen, und mehr als eine Division brauchst du dafür nicht. Die einzige Zahl, die wirklich zu deinem Haus passt, liefert am Ende dein Stromzähler.

Wie rechnest du den Stromverbrauch der Wärmepumpe pro Tag aus?

Die Rechnung passt auf einen Bierdeckel: die Wärme, die dein Haus an dem Tag braucht, geteilt durch die Arbeitszahl. Raus kommt der Strom des Tages.

Die Arbeitszahl sagt, wie viel Wärme die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom macht. Bei einer Arbeitszahl von 3 werden aus 1 Kilowattstunde Strom halt 3 Kilowattstunden Wärme. Den Rest holt sie sich aus der Außenluft, und die kostet nichts.

Ein Beispiel mit runden Zahlen: Dein Haus braucht an einem Wintertag 60 Kilowattstunden Wärme, und die Wärmepumpe schafft an dem Tag eine Arbeitszahl von 3. Dann sind es 20 Kilowattstunden Strom. Bei einer Arbeitszahl von 2 wären es schon 30. Auf die Arbeitszahl kommt es also an.

Bleibt die Frage, woher du die 60 nimmst. Am einfachsten aus deiner alten Heizung. Wie viel Öl oder Gas du im Jahr verbraucht hast, steht auf der Abrechnung oder auf dem Lieferschein. Ein Liter Heizöl enthält knapp 10 Kilowattstunden, ein Kubikmeter Erdgas ebenfalls knapp 10 (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Merkblatt zur Ermittlung des Gesamtendenergieverbrauchs, Stand 01.09.2026: 9,94 und 9,77 Kilowattstunden). Bei 2.000 Litern Öl im Jahr sind das also grob 20.000 Kilowattstunden. Ein Teil davon ging beim alten Kessel durch den Schornstein, die Zahl ist also eher etwas zu hoch. Für eine erste Abschätzung reicht sie trotzdem.

Wie viel Strom braucht die Wärmepumpe pro Tag im Winter und wie viel übers Jahr?

Viele rechnen erst den Jahresverbrauch aus und teilen ihn dann durch 365. Für einen Wintertag geht das schief. Die Wärmepumpe heizt ja nicht gleichmäßig übers Jahr: Im Sommer macht sie nur Warmwasser, im Januar läuft sie den ganzen Tag. Der größte Teil der Heizwärme fällt in die Monate von November bis Februar.

Nach den Gradtagen des Deutschen Wetterdienstes fallen auf November bis Februar knapp 58 Prozent des Heizbedarfs eines Jahres (Deutscher Wetterdienst, Monatsgradtage nach VDI 3807, Mittel 2014 bis 2023, eigene Auswertung über 271 Wetterstationen).

Der Jahresverbrauch entscheidet, was dich die Wärmepumpe im Jahr kostet. Der Wintertag entscheidet, ob sie groß genug ist, und den liefert die Heizlastberechnung.

Warum steigt der Stromverbrauch pro Tag im Winter?

Im Winter kommt zweierlei zusammen. Das Haus verliert mehr Wärme, weil es draußen kälter ist. Und die Wärmepumpe arbeitet schlechter, weil sie aus kalter Luft warmes Heizwasser machen muss, der Abstand zwischen beiden ist einfach größer.

Deshalb steigt der Stromverbrauch an kalten Tagen stärker als der Wärmebedarf. Das ist normal und lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Dazu kommt das Abtauen: Unter 5 Grad setzt sich am Verdampfer Reif an, und die Anlage taut ihn von selbst ab (Vaillant, Installations- und Wartungsanleitung aroTHERM plus, Abschnitt 3.12). Die Wärme dafür nimmt sie aus dem Heizwasser. Kostet ein bisschen, gehört aber dazu.

Wenn das Außengerät im Winter also kurz dampft, ist das kein Defekt. Es taut gerade ab.

Außengerät einer Luft-Wasser-Wärmepumpe auf einem Kiesbett neben einem Einfamilienhaus an einem frostigen Wintermorgen

Welche Arbeitszahl ist im Winter realistisch?

Die beste Zahl dazu kommt aus einer Messung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat 77 Anlagen in Ein- bis Dreifamilienhäusern untersucht. Luft-Wasser-Wärmepumpen kamen im Mittel auf eine Jahresarbeitszahl von 3,4, die Werte lagen zwischen 2,6 und 4,9 (Fraunhofer ISE, Presseinformation vom 03.11.2025).

Die Jahresarbeitszahl ist aber ein Schnitt über das ganze Jahr. An kalten Wintertagen liegt die Arbeitszahl darunter, im Frühjahr und Herbst darüber. Wer im Januar mit 3,4 rechnet, rechnet sich den Winter schön. Nimm für den Wintertag lieber eine niedrigere Zahl.

Im Datenblatt findest du außerdem den COP. Das ist die Leistungszahl, gemessen im Prüfstand bei einer festen Außen- und Vorlauftemperatur. „A2/W35" heißt zum Beispiel: 2 Grad Außenluft, 35 Grad Heizwasser. Der COP ist eine Momentaufnahme unter Laborbedingungen. Für den Vergleich zweier Geräte taugt er gut, für deine Stromrechnung weniger.

Bei minus 7 Grad draußen und 35 Grad Vorlauf nennt Buderus für die Außeneinheit WLW-7 MB AR einen COP von 2,36 (Buderus, Planungsunterlage Logatherm WLW176i/WLW186i AR, 04/2024). Vaillant gibt für die aroTHERM plus VWL 105/8.1 A unter denselben Bedingungen 3,01 an (Vaillant, Installations- und Wartungsanleitung aroTHERM plus, 06/2025). Bei plus 2 Grad liegen beide über 4. Im Prüfstand, wohlgemerkt.

Luft oder Erdwärme: Welche Wärmepumpe braucht im Winter weniger Strom?

Bei der Wärmepumpenart entscheidet sich, woher die Wärme im Winter kommt. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe holt sie aus der Außenluft. Die ist im Januar halt am kältesten, genau dann, wenn du die meiste Wärme brauchst. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe holt sie über Erdsonden oder Kollektoren aus dem Boden. Ein paar Meter unter der Oberfläche bleibt es auch im Winter deutlich wärmer als die Luft darüber.

Eine Erdwärmepumpe hat deshalb im Winter die bessere Arbeitszahl und braucht pro Tag weniger Strom.

Im Fraunhofer-Feldtest kamen die 16 Erdreich-Wärmepumpen im Mittel auf eine Jahresarbeitszahl von 4,3, die Werte lagen zwischen 3,6 und 5,4 (Fraunhofer ISE, Presseinformation vom 03.11.2025). Bei den Luft-Wasser-Wärmepumpen waren es 3,4.

Dafür kostet die Bohrung oder der Kollektor einiges, braucht Platz im Garten, und für eine Bohrung brauchst du meistens eine Genehmigung. Im Bestand fällt die Wahl deshalb oft auf die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Rechne beides für dein Haus durch, bevor du dich für die teurere Lösung entscheidest.

Wie hoch ist der Stromverbrauch im Einfamilienhaus mit Wärmepumpe pro Tag, im Altbau und im Neubau?

Im Einfamilienhaus entscheiden drei Dinge, wie viel Strom die Wärmepumpe pro Tag braucht:

  • Der Wärmebedarf: Wohnfläche, Dämmung, Fenster und Lüftung bestimmen, wie viel Wärme an einem Wintertag rausgeht.
  • Die Vorlauftemperatur, also wie warm das Heizwasser sein muss. Je niedriger, desto besser die Arbeitszahl. Große Heizkörper oder eine Fußbodenheizung helfen dabei. Das erklären unsere Vertriebler am Küchentisch auch gern mal zum dritten Mal, weil es sich lohnt, das zu verstehen.
  • Das Warmwasser: Es braucht ebenfalls Strom, und zwar mit einer schlechteren Arbeitszahl als die Heizung, weil das Wasser heißer sein muss.

Im Altbau ist der Wärmebedarf höher als im Neubau, und die Heizkörper brauchen oft wärmeres Wasser. Beides treibt den Stromverbrauch pro Tag nach oben. Daraus folgt aber nicht, dass sich die Wärmepumpe im Altbau nicht lohnt. Das hat man vor zehn Jahren so gesagt, und damals stimmte es auch. Die Technik ist heute wesentlich effizienter. Wir bauen eigentlich nur im Altbau, Dutzende Heizungen inzwischen, und fast alle sind prächtig durch den Winter gekommen. Kaum eine davon hatte eine Fußbodenheizung.

Im Neubau ist die Rechnung einfacher. Die Hülle ist dicht, die Fußbodenheizung kommt mit niedriger Vorlauftemperatur aus, und die Wärmepumpe läuft fast das ganze Jahr in ihrem besten Bereich. Dort macht das Warmwasser am Tagesverbrauch einen größeren Anteil aus als im Altbau.

Innengerät einer Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher in einem Hauswirtschaftsraum

Erhöht der Heizstab den Stromverbrauch im Winter?

Ja. Der Heizstab macht aus 1 Kilowattstunde Strom genau 1 Kilowattstunde Wärme, er heizt also wie ein Tauchsieder. Läuft er oft, sieht man das auf der Stromrechnung.

Im Fraunhofer-Feldtest übernahmen die Heizstäbe der Luft-Wasser-Wärmepumpen nur 1,3 Prozent der elektrischen Arbeit. Die Forscher sagen selbst dazu, dass die Winter im Messzeitraum eher mild waren. Läuft der Heizstab bei dir im Alltag regelmäßig, deutet das auf eine zu knapp ausgelegte Wärmepumpe oder eine ungünstige Einstellung hin. Die Einstellung ist der leichtere Fall, oft sind es nur ein paar Werte.

Wo wir die Anlage gebaut haben und Fernzugriff haben, schauen wir dafür direkt drauf. Ruft ein Kunde an, sieht unser Büro sofort, was die Wärmepumpe gerade macht, und ändert die zwei, drei gängigen Einstellungen gleich am Telefon. Danach fragt meistens keiner mehr, warum wir auf die Anlage schauen dürfen.

Gemessen statt geschätzt: Wie viel Strom braucht eine echte Wärmepumpe im Winter pro Tag?

Alle Rechnungen oben sind Schätzungen, unsere auch. Was eine Wärmepumpe an einem Wintertag wirklich braucht, zeigt nur der Zähler. Deshalb hier die Werte einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, die wir in Nordhessen eingebaut haben. Das Haus: Baujahr 1968, 120 Quadratmeter, ganz normale Heizkörper, Heizlast 8,7 Kilowatt, keine Solaranlage.

Gemessen hat die Wärmepumpe selbst, 81 Tage am Stück vom 10. Januar bis zum 31. März 2026. Die Arbeitszahl ist die Wärme, die sie abgegeben hat, geteilt durch den Strom, den sie dafür gebraucht hat:

  • Januar, ab dem 10. (22 Tage): circa 52 Kilowattstunden Strom pro Tag, draußen im Schnitt 3,7 Grad, Arbeitszahl 2,2
  • Februar (28 Tage): circa 34 Kilowattstunden pro Tag, 7,0 Grad, Arbeitszahl 2,6
  • März (31 Tage): circa 23 Kilowattstunden pro Tag, 9,9 Grad, Arbeitszahl 2,9
  • Zusammen: 2.823 Kilowattstunden Strom für 7.127 Kilowattstunden Wärme. Das sind circa 35 Kilowattstunden Strom pro Tag und eine Arbeitszahl von 2,5.

Sortiert nach der Außentemperatur des Tages sieht man, was die Kälte kostet:

  • unter 3 Grad (13 Tage): circa 60 Kilowattstunden pro Tag, Arbeitszahl 2,1
  • 3 bis unter 6 Grad (17 Tage): circa 44 Kilowattstunden pro Tag, Arbeitszahl 2,3
  • 6 bis unter 9 Grad (18 Tage): circa 32 Kilowattstunden pro Tag, Arbeitszahl 2,7
  • ab 9 Grad (33 Tage): circa 22 Kilowattstunden pro Tag, Arbeitszahl 3,0

Ein kalter Januartag braucht also fast das Dreifache eines milden Märztags. Genau das, was weiter oben steht: mehr Wärme, und jede Kilowattstunde Wärme kostet mehr Strom.

Der kälteste Tag war der 11. Januar, im Mittel minus 2,6 Grad, nachts minus 5. Die Wärmepumpe brauchte 52 Kilowattstunden. Der teuerste Tag war ein anderer: Am 25. Januar waren es bei 1,4 Grad im Schnitt 87 Kilowattstunden, davon 23 für den Heizstab. Vom 20. bis 25. Januar lief der Heizstab an sechs Tagen mit, zusammen 58 Kilowattstunden, danach kein einziges Mal mehr. Das sind circa 2 Prozent des Stroms im ganzen Zeitraum. Warum gerade diese Tage und nicht der kälteste, zeigt die Messreihe nicht. Fürs Warmwasser gingen übrigens im Schnitt knapp 3 Kilowattstunden Strom am Tag drauf.

Drei Dinge gehören dazu. Der Zeitraum war mild: Nur an fünf Tagen fiel das Thermometer unter null, an einem einzigen blieb es den ganzen Tag im Frost, zweistellige Minusgrade kamen gar nicht vor. Oktober bis Anfang Januar fehlen. Im Haus ist es außerdem warm, 23 bis 23,5 Grad, und das treibt den Verbrauch nach oben. Und die Zahlen stammen aus dem Gerät selbst, nicht aus einem geeichten Stromzähler. Für eine Abrechnung taugen sie nicht, für den Verlauf schon.

Deinen eigenen Tagesverbrauch misst du genauso. Hat die Wärmepumpe einen eigenen Zähler, zum Beispiel für einen Wärmepumpentarif, liest du ihn eine Woche lang jeden Tag zur selben Uhrzeit ab. Die Differenz von einem Tag zum nächsten ist dein Tagesverbrauch. Schreib die Außentemperatur dazu, am besten den Tagesmittelwert vom Wetterdienst. Nach ein paar kalten Wochen hast du eine Kurve, die zu deinem Haus gehört und nicht zu dem aus dem Forum. Zeigt der Regler oder die App deiner Wärmepumpe den Stromverbrauch an, geht es noch bequemer. Prüf die Anzeige aber einmal gegen den Zähler. Manche Geräte zeigen nur den Verdichter, Pumpen und Heizstab fehlen dann.

Achte beim Ablesen auf Ausreißer. Ein Tag mit Gästen und dreimal Duschen ist kein Messfehler, er gehört halt nur nicht in die Heizkurve.

Wärmepumpe Stromverbrauch pro Tag im Winter: Was taugen Werte aus dem Forum?

Wer nach dem Stromverbrauch der Wärmepumpe pro Tag im Winter sucht, landet früher oder später im Forum. Da schreiben Besitzer ihre Tageswerte rein, und jeder hat ein anderes Haus. Der Wert passt nur zu deinem, wenn Wohnfläche, Dämmung, Heizkörper, Vorlauftemperatur und die Außentemperatur am Messtag ungefähr gleich sind. Das ist selten der Fall.

Rechne lieber mit deinem eigenen Wärmebedarf. Den kennst du eigentlich schon: Er steckt in deinem bisherigen Verbrauch an Öl oder Gas.

Was kostet der Strom der Wärmepumpe pro Tag, und lohnt sich ein Wärmepumpentarif?

Die Kosten pro Tag sind die Kilowattstunden des Tages mal dein Strompreis. Ein Wärmepumpentarif mit eigenem Zähler kostete im Schnitt 27,44 Cent pro Kilowattstunde (Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt, Monitoringbericht 2025, Preisstand 01.04.2025). Läuft die Wärmepumpe über denselben Zähler wie der Haushalt, lag der Schnitt bei 31,70 Cent. Nimm die Kilowattstunden deines Wintertags und deinen Arbeitspreis von der Stromrechnung, dann hast du deine Zahl.

Viele Stromanbieter haben einen eigenen Tarif für Wärmepumpen. Dafür braucht die Wärmepumpe meistens einen eigenen Zähler, und der Netzbetreiber darf sie im Gegenzug zu bestimmten Zeiten drosseln. Ob sich der Tarif lohnt, hängt an deinem Verbrauch: Je mehr Strom die Wärmepumpe im Jahr braucht, desto mehr bringt der günstigere Arbeitspreis. Rechne die Grundgebühr für den zweiten Zähler gegen.

Und Photovoltaik? Im Winter liefert eine Solaranlage wenig, ausgerechnet dann, wenn die Wärmepumpe am meisten braucht. Den Wintertag bezahlst du deshalb größtenteils aus dem Netz. Im Frühjahr, Sommer und Herbst sieht das anders aus. Dann deckt die Solaranlage das Warmwasser und die Übergangszeit zu einem guten Teil, und über das Jahr gerechnet sinken die Stromkosten der Wärmepumpe spürbar.

Von November bis Februar kommen in Deutschland nur circa 10 bis 12 Prozent des Solarstroms eines Jahres zusammen (Fraunhofer ISE, Energy-Charts, Solarstrom 2023 bis 2025, eigene Auswertung).

Wie senkst du den Stromverbrauch der Wärmepumpe im Winter?

  • Die Vorlauftemperatur so weit runterdrehen, wie es geht, solange alle Räume warm werden.
  • Zu kleine Heizkörper gegen größere tauschen. Wir bauen eigentlich nur im Altbau, und die meisten dieser Häuser haben ganz normale Heizkörper, keine Fußbodenheizung.
  • Das Warmwasser nicht heißer machen als nötig.
  • Die Wärmepumpe nach der Heizlast auslegen lassen. Die Heizlast ist die Wärmeleistung, die dein Haus am kältesten Tag braucht. Wir rechnen sie vor jedem Angebot nach DIN EN 12831 aus.

Vorlauf und Warmwasser einstellen kostet nichts außer ein paar Minuten am Regler. Dann hast du im Winter Ruhe.

Großer Flachheizkörper unter einem Fenster in einem Wohnzimmer im Winter

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe pro Tag im Winter?

Das hängt vom Wärmebedarf deines Hauses und von der Arbeitszahl an diesem Tag ab. Teil den Wärmebedarf des Tages durch die Arbeitszahl, dann hast du den Stromverbrauch in Kilowattstunden.

Warum verbraucht meine Wärmepumpe im Winter so viel Strom?

Im Winter braucht das Haus mehr Wärme, und gleichzeitig sinkt die Arbeitszahl der Wärmepumpe, weil die Außenluft kälter ist. Beides zusammen erhöht den Stromverbrauch pro Tag.

Ist der Stromverbrauch der Wärmepumpe im Winter normal?

Ein höherer Stromverbrauch an kalten Tagen ist normal. Läuft der Heizstab regelmäßig mit, solltest du Einstellung und Auslegung prüfen lassen.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe im Altbau an einem kalten Wintertag?

In unserer Messreihe aus Nordhessen (Baujahr 1968, 120 Quadratmeter, ganz normale Heizkörper) brauchte die Wärmepumpe an Tagen unter 3 Grad circa 60 Kilowattstunden Strom pro Tag, bei einer Arbeitszahl von 2,1. Ab 9 Grad waren es circa 22 Kilowattstunden.

Wie misst du den Stromverbrauch deiner Wärmepumpe pro Tag?

Hat die Wärmepumpe einen eigenen Zähler, liest du ihn eine Woche lang jeden Tag zur selben Uhrzeit ab. Die Differenz von einem Tag zum nächsten ist dein Tagesverbrauch. Schreib die Außentemperatur dazu, am besten den Tagesmittelwert vom Wetterdienst.

Wie viel Strom eine Wärmepumpe in deinem Haus im Winter braucht, ergibt die Heizlastberechnung vor Ort. Danach bekommst du ein Festpreisangebot.